Die Kirche der Pfarre Sankt Johann Baptist in Vicht.
Die Kirche der Pfarre
Sankt Johann Baptist in Vicht.
Vicht

Der zur Gemeinde Stolberg (Rhld.) gehörende Ort Vicht ist angesiedelt im Norden des Naturpark Hohes Venn-Eifel am Ufer des Vichtbach, der Vicht, von Zweifall kommend in Richtung Stolberg durchfliesst.

Ebenfalls zu Vicht gehören die Ortsteile Münsterau und Stollenwerk. Stollenwerk ist gelegen am Fischbach, der bei Vicht in den Vichtbach fliesst.

Das kulturelle Leben in Vicht wird wesentlich getragen, von der Karnevalsgesellschaft "Närrische Lehmjörese" und einer Tanzgruppe der Narren- und Piratengarde Vicht e.V.

Vicht ist mehrmals täglich mit dem öffentlichen Nahverkehr bedeutender Ortschaften in der Städteregion Aachen verbunden. So bedient die ASEAG in Stolberg-Vicht mit modernsten Verkehrsmitteln eine Vielzahl von Verbindungen nach Zweifall, Stolberg-Breinig und Gressenich/Eschweiler und bietet teilweise sogar Direktverbindungen zum Kaiserplatz in Aachen, zu Zeiten des Berufsverkehrs.

Im späten Mittelalter entstanden zahlreiche Eisenwerke im Tal der Vicht. Früher bildete der Vichtbach die Grenze zwischen der Reichsabtei Cornelimünster (Münsterländchen) und dem vom Herzog von Jülich regierten Gebiet. Am Wanderweg "Vichttaler Eisenwerke" finden sich noch zahlreiche Erinnerungen an die Blütezeit der Eisenindustrie im Raum Stolberg.

Eisenherstellung im Tal der Vicht

Reitwerke sind Produktionsstätten für Eisen, wie sie in der Zeit vor der Industrialisierung errichtet wurden. Im Spätmittelalter entstanden Reitwerke an vielen Plätzen in der Eifel und boten der Landbevölkerung, die unter dem Preisverfall landwirtschaftlicher Produkte und Preiserhöhungen von Fertigwaren litt, neue Einnahmequellen. In den Reitwerken wurde die Erzeugung von Eisen in den damals neuartigen Hochöfen betrieben, die die bis dahin verwendeten Rennöfen ersetzten. Durch die Nutzung der Wasserkraft, der in der Eifel zahlreich vorhandenen Flussläufe, konnten auch Schmiedeanlagen für die Weiterverarbeitung der Metalle betrieben werden.

Die meisten Reitwerke und Eisenhämmer befanden sich im Vichtbachtal im Stadtgebiet der Stadt Stolberg im Rheinland. Die Umgebung von Stolberg (Rhld.) bot reichhaltige Vorkommen von Bodenschätzen, wie Eisenerz, dicht unter der Erdoberfläche, ermöglichte die Nutzung der Wasserkraft und der Herstellung von Holzkohle, die für die Gewinnung von Metallen erforderlich war.

Reitwerke

Besonders erfolgreich im Bereich der Metallverarbeitung, war im Raum Aachen, Düren, Stolberg, Eschweiler, die Familie Hoesch, die ursprünglich auf Schloss Libermé in Kettenis im Eupener Land angesiedelt war. Katharina Hoesch geb. Prym gründete ab 1664 für ihre Söhne in Vicht die Reitwerke Platenhammer, Junkershammer und Neuenhammer.

Junkershammer
Neuenhammer
Platenhammer
Nachtigällchen

 



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Stolberg (Rhld.)

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