Um eine vermeintlich "unabhängige" Grundversorgung mit Rundfunkprogrammen zu finanzieren, wurde in der Bundesrepublik Deutschland ein absurdes Finanzierungsmodell entwickelt, das jeden Haushalt zur Zahlung einer Zwangsabgabe verpflichtet, um den Betrieb von zur Zeit 22 Fernseh- und 67 Radiosendern zu gewährleisten.

Viele Bürger halten das, zu Recht, für eine unfassbare Verschwendung und verweigern, aus unterschiedlichen, aber durchaus berechtigten Gründen die Zahlung dieser "Propagandasteuer".

Vielleicht gehören Sie zu denjenigen, die den vom Staat verordneten Rundfunk in Deutschland ablehnen und sich lieber aus unkontrollierten und vor Allem: unzensierten Quellen im Internet informieren.

Weil sich der staatliche Deutsche Rundfunk derzeit massiv im Internet breitmacht, könnte es dennoch passieren, daß Sie ungewollt, durch Anklicken eines Links, eine der öffentlich-rechtlichen Propagandaseiten aufrufen.

Um dies in Zukunft zu verhindern, sollten Sie ihren Computer so einrichten, daß Sie die Online-Angebote der GEZ-Sender in Zukunft nicht mehr versehentlich aufrufen können.

Normalerweise reicht es auf einem Rechner mit Windows 7 aus, 100 GB Speicherplatz für das Startlaufwerk mit dem Betriebssystem einzurichten. Trotzdem kann es nach einiger Zeit vorkommen, daß die Systemfestplatte voll ist, obwohl man dort kaum Daten abgelegt hat. Weil es nicht so einfach ist, die Systempartition mal eben zu erweitern, sollte erstmal nachgeforscht werden, für was der ganze Speicherplatz benötigt wurde.

Zuerst sollten dafür die versteckten Systemdateien und Ordner sichtbar gemacht werden. Die Einstellungen dazu nimmt man in der Systemsteuerung unter "Ordneroptionen" vor. Wenn man lange genug gesucht hat, oder die Arbeit einem dafür geeigneten Tool überlassen hat, wird man auf diesen Ordner stoßen:

C:\Windows\ServiceProfiles\NetworkService\AppData\Local\Microsoft\Media Player\Grafikcache\LocalMLS

Dort legt der Windows Media Player Daten ab, die er aus dem Internet gezogen hat, denn standardmäßig steht in seinen Einstellungen ein Häkchen bei "Medieninhalte über das Internet aktualisieren" - dabei handelt es sich um kleine Vorschaubildchen, Albumcover und ähnliches. In diesem Ordner liegen nun soviele Dateien, daß sich der PC oft aufhängt, bei dem Versuch, den Ordner zu öffnen. Daher ist es auch sehr zeitaufwändig, diese Dateien manuell zu löschen. Wer auf den Windows Media Player verzichten kann, weil ein alternativer Mediaplayer wie z.B. der VLC Media Player verwendet wird, kann den Windowsplayer erstmal in der Systemsteuerung ausschalten. Zumindest sollten aber die nötigen Einstellungen im Windows Mediaplayer unter "Extras" -> "Optionen" -> "Medienbibliothek" vorgenommen werden, um zu verhindern, daß weiterhin Dateien aus dem Internet nachgeladen werden. Nun geht es daran, diesen Ordner zu bereinigen. Weil das manuell kaum möglich ist, geht man den Weg über die DOS-Eingabeaufforderung:

  • Links unten im Bildschirm auf das Startmenü klicken und bei "Programme/Dateien durchsuchen" "cmd" eingeben (ohne Anführungszeichen)
  • Anschließend "cd" eintippen und ein Leerzeichen.
  • Dann den Ordnerpfad von oben kopieren und hinter dem Leerzeichen einfügen.
  • "Return" drücken und hinter dem nun angezeigten Ordnerpfad "del /ah *.jpg" eingeben.
  • Nun startet der Löschvorgang, der je nach Datenmenge, mehrere Stunden oder sogar Tage dauern kann.
  • Nun erstmal abwarten und den Computer in Ruhe lassen, bis die Eingabeaufforderung anzeigt, dass der Vorgang abgeschlossen ist und sich dann über den gewonnenen Speicherplatz freuen!

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Ich erinnere mich noch, wie Bundeskanzler Gerhard Schröder, der sich ja eines Tages Polen sehr zugezogen fühlte, weil man dort einen vermeintlichen Verwandten von ihm entdeckt hatte, eines Tages verkündete, es muss wohl bei der Eröffnung der CEBIT in Hannover, gewesen sein, daß Deutschland nun eine "Medienrepublik" werde.

Das "Mobile Internet" war soeben aus der Wiege ghoben worden, also die Möglichkeit, über ein Mobiltelefon im Internet zu surfen. Und daran wurden vollmundige Versprechungen geknüpft, wie, daß es in Zukunft in Deutschland zu jeder Zeit und an jedem Ort, möglich sein werde, mit dem Mobiltelefon im Internet zu surfen. Und das zu erschwinglichen Preisen und mit geringem technischen Aufwand!

Die technischen Vorraussetzungen wurden dann tatsächlich, in den folgenden Jahren, so nach und nach verwirklicht, aber die "für jedermann erschwinglichen Preise" liessen auf sich warten...

Die Kosten, um jederzeit und an jedem Ort im Internet zu surfen, orientieren sich bis heute wohl eher am Goldpreis. Von "Erschwinglichkeit" kann wohl kaum eine Rede sein.

Ich will das mal vergleichen mit Druckertinte, denn Tintenpatronen für Tintenstrahldrucker kosten fast genauso viel, wie Gold. Auch dort wurde dem Verbraucher suggeriert, daß es möglich sein werde, Farbfotos zukünftig zu einem geringen Preis zu Hause auszudrucken und daß man nicht mehr auf den Gang zum Fotolabor angewiesen sei, um seine Urlaubsfotos mit Freunden und Verwandten zu teilen.

Nun ja, obwohl ich mir ein höherpreisiges Modell zulegte, waren meine Erfahrungen mit dem Tintenstrahldrucker eher ernüchternd.

Knebelverträge bei der 1&1 Internet AG

Im Januar 2015 suchte ich einen günstigen Anbieter für einen Handyvertrag mit Internet-Flatrate. Ich wurde fündig bei Einsundeins, sie boten eine Allnet-Flatrate für monatlich 9,99 € im ersten Jahr und 14,99 € monatlich im 2. Jahr an. Sie warben mit einem Preisnachlass von 60 €, wenn man sich diesem Vertrag für zwei Jahre unterwerfe.

Als Vielsurfer mit dem Handy suchte ich einen Smartphone-Tarif mit einem Datenvolumen von mindestens 2 GB im Monat zu einem günstigen Preis. Der Zweijahresvertrag mit der All-Net-Flat von der 1&1 Telecom GmbH schien, auf den ersten Blick, für meine Anforderungen geeignet, auf zwei Jahre gerechnet wäre ein Durchschnittspreis von 12,99 € monatlich zu zahlen. Das Werbe-Versprechen mit den "60,- EUR Preisnachlass" hätten sie sich auch sparen können, und besser direkt einen Preis von 12,99 € pro Monat angegeben.

Im ersten Jahr lief auch alles ganz gut, ich erfreute mich an dem günstigen Preis und das Datenvolumen war ausreichend.

Im zweiten Jahr kam dann die Ernüchterung, oder besser, das Böse Erwachen! Auf einmal kam immer schneller die Nachricht, dass das Highspeed-Datenvolumen aufgebraucht wäre und die Verbindungsgeschwindigkeit nun gedrosselt würde. Hatte ich zuvor noch, den größten Teil des Monats, mit hoher Geschwindigkeit surfen können, dümpelte die Verbindung nun die meiste Zeit mit gedrosselter Surfgeschwindigkeit vor sich hin. Der Besuch sozialer Netzwerke, wie Facebook, nahm sehr viel Zeit in Anspruch, weil dort viele Bilder geladen werden müssen, und selbst die Zeitung zu lesen, funktionierte bei grafiklastigen Angeboten nicht mehr. Kurz gesagt: Die Internetverbindung mit 1+1 war 3/4 des Monats unbrauchbar!

Weil ich mir nicht erklären konnte, warum mein Transfervolumen immer schon nach wenigen Tagen verbraucht war, sah ich im Kundenportal von Einsundeins nach und stellte fest, dass das die verfügbare Datenmenge im 2. Jahr nur noch 250 MB betrug! Das waren offenbar die Konditionen des mobilen Internet-Tarifs, den ich mit der 1&1 Internet AG abgeschlossen hatte! Ich will nicht bestreiten, daß ich diesen Punkt bei der Bestellung übersehen haben könnte, aber normalerweise prüfe ich Angebote im Internet sehr sorgfältig, bevor ich die Bestellung absende. Und einen Preisanstieg um 5 Euro, bei gleichzeitiger Reduzierung der Datenmenge auf ein Viertel, erschien mir schon ziemlich ungewöhnlich. So einem Vertrag hätte ich niemals zugestimmt, aber es gab keine schriftlichen Unterlagen, aus denen das hervor ging und die Tarifkonditionen im Kundenportal von 1&1 hätten inzwischen geändert worden sein können.

Ein Blick in das Kundenportal von 1&1 führte zu der Erkenntnis, dass man bei der 1&1 Internet AG anscheinend den Schock des Kunden, über den plötzlichen Verlust an Transfervolumen vorhergesehen hatte; denn "ganz exclusiv" wurde in einem persönlich gehaltenen Nachrichtenfenster mitgeteilt, dass man das Datenvolumen des vorangegangenen Jahres auch weiterhin nutzen könne, wenn man sich für 2 weitere Jahre verpflichte.

Also, Kundenfreundlichkeit sind, nach meiner Meinung, anders aus. Zumal es bei vielen Anbietern üblich ist, Verbesserungen des Angebots automatisch an Bestandskunden weiter zu geben, ohne das von einer weiteren Vertragsbindung über einen festgesetzen Zeitraum abhängig zu machen.

Stolberg (Rhld.)

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