Erstellung von Druckvorlagen für alle gängigen Druckverfahren

Sie haben bereits einen Entwurf oder eine Idee, wie Ihr Druckprodukt aussehen soll, dann übernehme ich die Realisierung, von der Gestaltung über die fachgerechte Erstellung der notwendigen Druckdaten und die Umsetzung zum Endprodukt.

Einzelstücke ● Kleinserien ● Auflagendrucke

Armin Kaul - Grafik, Bildbearbeitung, Druck - 52224 Stolberg - Gressenich

Warum Drucksachen als Werbemittel, auch im digitalen Zeitalter, noch zeitgemäss sind

Flugblätter

Trotz der Wichtigkeit des Internet für die Verbreitung von Werbung ist der Druck von Flugblättern immer noch eine effektive Werbemaßnahme. Flugblätter sind eine kostengünstige Lösung für die Bekanntmachung lokaler Unternehmen. Sie sind als Werbeträger für die Verbreitung einer weiten Palette von Angeboten geeignet. So zum Beispiel die Ankündigung von Veranstaltungen, Neueröffnung von Lokalen und Geschäften und das Annoncieren besonderer Verkaufsangebote. Eine weit verbreitete und preiswerte Möglichkeit für die Verteilung von verkaufsfördernden Nachrichten, um den Bekanntheitsgrad von gewerblichen Unternehmen oder gemeinnützigen Organisationen mit politischem oder religiösen Charakter zu steigern. Somit ist es wirklich lohnend, in den Druck von Flugblättern für die Eigenwerbung zu investieren. So wie bei allen Formen der Nutzung von Reklame, ist auch bei Flugblättern die richtige Vorgehensweise von Bedeutung. Die Gestaltung der Flugblätter sollte das grafische Erscheinungsbild Ihrer Firma wiedergeben, denn damit wird ein hoher Wiedererkennungswert geschaffen und ein Markenbild, das den Charakter Ihrer Firma wiedergibt, schafft Vertrauen beim Kunden. Deshalb sollte der Kopfbereich Ihrer Werbung so gestaltet sein, daß er den bestmöglichen Eindruck beim Leser hinterlässt, um sicher zu gehen, dass er interessiert ist, die nun folgenden Informationen auch aufzunehmen. Um das Interesse der Leser zu erhalten, sollte überlegt werden, was der potentielle Kunde gerne sehen möchte, und nicht, welche Information man ihm gerne aufzwingen will. Bei der Gestaltung von Werbung sollte daher überlegt werden, warum der Leser diesem Angebot folgen sollte und wie man sich von der Masse ähnlicher Angebote abhebt.

Faltblätter als effektives Werbemittel für eine Vielzahl von Unternehmen

Die Produktion von Faltblättern (Flyern) ist etwas aufwändiger, als die von Flugblättern, weil sie nach dem Druck noch gefalzt werden müssen, aber sie bieten auf engem Raum Platz für umfangreiche Informationen. Faltblätter sind seit Langem die effektivste Form für die Verbreitung von Informationen und daran wird sich so schnell nichts ändern. Die beliebteste Form für ein Faltblatt ist ein DIN-A4-Bogen, der zweiseitig bedruckt wird und dann zweimal gefalzt z.B. im Zick-Zack oder als Wickelfalz. Dadurch erhält man einen 6-seitigen Flyer mit einem Endformat von 99 mal 210 Millimetern, der in einem DIN-lang-Briefumschlag als Standardbrief versandt werden kann und es ist auch leichter in der Tasche zu transportieren, als ein DIN-A5 großes Flugblatt. Falz-Flyer bieten eine gute Möglichkeit, den Inhalt thematisch zu gliedern. Die erste Seite dient als Blickfang und wird häufig mit einem Firmenlogo im Titel und einem Foto des Unternehmens gestaltet. Auf den drei Innenseiten können die Informationen in Kategorien unterteilt werden, um dem Leser einen schnellen Überblick zu bieten. Bestes Beispiel ist die Nutzung von Faltblättern für Speisekarten in der Gastronomie, für Pizzaservice und Imbiss oder die Gliederung von Produkten und Dienstleistungen in Form einer Preisliste für Produktionsbetriebe, Dienstleistungsgewerbe und Geschäfte. Auf der 5. Seite können weitere Produktinformationen untergebracht werden und die sechste Seite, die quasi den hinteren Umschlag darstellt, wird mit Kontaktinformationen, einer Lageskizze und Öffnungszeiten versehen. Damit bietet der Flyer, auch wenn er verkehrt herum liegt, auf der Rückseite noch einen Eyecatcher, um das Interesse von Kunden zu wecken.

Visitenkarten

Visitenkarten bieten eine dezente Möglichkeit, um sich als möglicher Geschäftspartner im Berufsleben vorzustellen. Ursprünglich wurden Visitenkarten beim Besuch in einem Hohen Haus, dem Empfangsdiener überreicht, um sich seriös und unaufdringlich beim Hausherrn anzumelden. Heute werden Visitenkarten häufig für den Erstkontakt auf Messen oder Kongressen ausgetauscht, um den Gesprächspartner über persönliche Kontaktinformationen zu informieren. Obwohl es kein festgelegtes Format für die Größe von Visiten- und Geschäftskarten gibt, ist das Scheckkarten-Format (85 x 55 mm) weit verbreitet, weil Mappen zur Aufbewahrung und Rotationskarteien in diesem Format erhältlich sind. International bewegen sich die Abmessungen von Visitenkarten im Querformat zwischen 85 - 91 mm Breite und einer Höhe zwischen 50 und 55 Millimetern. Wegen der geringen Größe, die sich leicht in der Brieftasche verstauen lässt, werden Visitenkarten auch als Streuartikel benutzt z.B. für die Ankündigung von Veranstaltungen im Event-Bereich oder an stärker frequentierten Orten, wie Tankstellen oder Supermärkten ausgelegt, um auf sein Gewerbe aufmerksam zu machen. Um die Nutzfläche zu vergrößern, können die Karten auch als Klappkarten hergestellt werden. Im privaten Bereich werden Visitenkarten häufig am Computer selbst hergestellt, allerdings können handelsübliche Laser- und Tintenstrahldrucker meistens keine hochwertigeren Kartons verarbeiten, weshalb Visitenkarten, für den professionellen Einsatz, im Buch- oder Offsetdruck produziert werden sollten.

Eine kleine Auswahl von beliebten Schriften für die Gestaltung von Drucksachen

Hier eine Vorstellung einiger beliebter klassischer und neuzeitlicher Schriftarten.

Die verwendeten Schriftnamen und Bezeichnungen sind möglicherweise markenrechtlich geschützt und dienen deshalb nur der Unterscheidung der einzelnen Schriften.

Adobe Gothic

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Adobe Song

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Antique Olive
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Base Nine
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Berthold City
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Georg Trump lebte von 1896 bis 1985 und war nach seinem Studium an der Kunstgewerbeschule Stuttgart zunächst ale Keramiker tätig, bis er sich später der Typographie zuwandte. Ab 1929 als Lehrer für Typographie und Schrift, an der Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker in München, deren Direktor Trump 1934 wurde. Trotz Unterbrechungen seines Schaffens durch den 1. und 2. Weltkrieg, entwarf er als Typograph eine umfangreiche Sammlung von Schriften und als Maler, Graphiker und Illustrator, eine Vielzahl grafischer Produkte. Die "City" erschien 1930 bei Berthold und verfügt über einen modern konstruierten Grundcharakter mit betonten Serifen. Weil sie in den drei Strichstärken normal, halbfett und fett vorliegt, eignet sie sich nicht nur für Überschriften, sondern ist darüber hinaus vielseitig verwendbar.

Eine prominente Verwendung der Berthold City Medium findet sich im Logo des deutschen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Bodoni
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Der Graveur Giambattista Bodoni war der Sohn eines Druckers in Rom. 1766 wollte er nach Großbritannien reisen, um bei John Baskerville, einem Stempelschneider und Drucker in London, eine Ausbildung zum Schriftschneider zu absolvieren. Auf der Reise dorthin erkrankt Bodoni jedoch an Malaria und nutzt die Zeit bis zu seiner Genesung, für den Entwurf neuer Schriften. Wegen der Perfektion seiner Arbeiten wird Prinz Ferdinand von Bourbon-Parma auf Bodoni aufmerksam und er eröffnet eine Buchdruckerei, die Bodoni mehr als 40 Jahre, bis zu seinem Tod leitet. Seine Werke begeistern Kunstinteressierte in ganz Europa und Bodoni wird so zum "Drucker der Könige und König der Drucker". Die Bodoni ist eine Schrift, die eine sorgfältige Verwendung fordert, aber bestens geeignet, um anspruchsvolle Texte angemessen zu präsentieren.

Brandon Grotesk
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Britannic Bold
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Century Gothic
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Chapparal Pro
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DIN Mittelschrift

Die DIN-Schrift ist eine nach der Norm 1451 genormte Schrift, die ursprünglich für Beschriftungen in den Bereichen Verkehr und Technik verwendet wurde. Bereits 1906 wurde von der Preußischen Eisenbahn eine einheitliche Beschriftung für Schienenfahrzeuge festgelegt. Ein Mitarbeiter von Siemens, der Ingenieur Ludwig Goller, entwickelte ab 1925 eine Norm für Schriften mit besonders guter Lesbarkeit und mit gleichbleibender Strichstärke. 1931 wurde die DIN 1451 mit den Schriftarten Engschrift, Mittelschrift und Breitschrift veröffentlicht.

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Bis 1981 war die DIN-Schrift für die Beschilderung von Straßen und für Autokennzeichen in Deutschland im Gebrauch. Später entstand der Anspruch nach einer Verbesserung der Leserlichkeit. Deshalb wurde die DIN-Schrift auf Autokennzeichen ab 1994 durch die FE-Schrift ersetzt, um die Fälschung der Kfz-Kennzeichen zu erschweren und weil eine maschinenlesbare Schrift benötigt wurde. Die Breitschrift ist heute noch auf älteren Wegweisern mit kurzen Ortsnamen zu finden. In abgewandelten Formen wird die Schrift noch in Griechenland, Osteuropa und im Nahen Osten für die Beschilderung von Straßen und Autobahnen verwendet. Weil in früheren Zeiten viele Hinweisschilder handgemalt wurden, sind häufig Abweichungen vom festgelegten Erscheinungsbild der Schrift zu finden.

Bei der Deutschen Bahn AG gibt es Varianten mit abgewandelten Zeichen für technische Angaben auf den Schienenfahrzeugen wie z.B. Loknummern und Gewichtsangaben. Nach der Deutschen Bundespost verwendet auch die Deutsche Post AG die DIN 1451 für ihre Poststempel. Auch hier wurden einzelne Zeichen verändert, um Verwechslungen zu vermeiden.

Futura
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Die Futura gehört zu den serifenlosen Linear-Antiquas und war im 20. Jahrhundert eine der beliebtesten Schriften. Sie wurde u.a. verwendet, bis 2001, auf den Geldscheinen der Deutschen Mark. Früher auch, in einer Variante, für Bahnhofsschilder von der Deutschen Bundesbahn. Bis 1997 vom Ersten Deutschen Fernsehen und auch von Volkswagen und Ikea. Die Schriftfamilie wurde 1927 von Paul Renner, dem Leiter der Meisterschule für Buchdrucker in München, auf den Markt gebracht. Renner war stark vom Grafikdesign des Bauhaus inspiriert. Er hielt die Kombination von römischen Großbuchstaben und Kleinbuchstaben, die aus der Handschrift der Karolinger entstanden waren, gestalterisch für unvereinbar und entwarf deshalb mit der Futura eine zeitlose Druckschrift, die sich streng an geometrischen Formen, wie Quadrat, Kreis und Dreieck orientierte.

House Gothic
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Interstate Plus
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Market Deco
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Nueva
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Officina Serif
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Die Officina ist eine relativ junge Schrift, deren Entwicklung 1988 von Erik Spiekermann begonnen wurde. Spiekermann wollte damit eine neue Korrespondenz-Schrift erschaffen, die für den Ausdruck auf Laserdruckern geeignet war, und die eine Alternative zu den damals verwendeten Schreibmaschinen-Schriften, wie Courier, bieten sollte. 1990 erschien die erste Vorversion der Officina, 1995 erzielte sie erste Erfolge auf dem kommerziellen Markt und 2003 kam ein Komplettpaket der Officina auf den Markt. Im Januar 2007 erreichte die Schrift den achten Platz auf der Rangliste der 100 erfolgreichsten Schrifttypen.

Palatino
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Prestige Elite
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Rockwell
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Die Rockwell ist bekannt durch ihre Verwendung im Fließtext des Peter Moosleitner Magazins (P.M. Magazin), einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift, die seit 1978 vom Verlagshaus Gruner + Jahr in Hamburg herausgegeben wird. Es handelt sich bei der Rockwell um eine Serifenbetonte Linear-Antiqua aus der Schriftklasse "Egyptienne", die von der Schriftgießerei "Monotype" auf den Markt gebracht wurde. Wegen ihrer großen Erfolge, entwickelten andere Schriftdesigner ähnliche Schriften, bei denen typische Merkmale der Rockwell weggelassen wurden, oder an anderen Stellen hinzugefügt.

Rotis Sans Serif
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Otto "Otl" Aicher war einer der bedeutendsten Grafikdesigner des 20. Jahrhunderts. Er war Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm und unter seiner Leitung entstand das grafische Erscheinungsbild der Lufthansa, das bis heute, mit kleinen Veränderungen verwendet wird. Für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München erfand das Team um Aicher eine Zeichensprache in Form von Piktogrammen. 1988 veröffentlichte er die Schriftsippe "Rotis", die nach seinem Wohnort im Allgäu benannt war. Ursprünglich bestand die Schrift nur aus Kleinbuchstaben, später wurden auch Majuskeln (Großbuchstaben) hinzugefügt. Von vielen Typographen wird die Rotis kritisch betrachtet, weil Aicher wichtige Grundsätze der Schriftgestaltung nicht beachtet hat. Im künstlerischen und kulturellen Bereich hat die Rotis jedoch viele Verehrer und erfreut sich wegen ihrer zahlreichen Varianten großer Beliebtheit, besonders in der Verwendung für Überschriften und im Logodesign.

Tekton Pro
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Today Shop Regular
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Triplex Italic
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Stolberg (Rhld.)

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